Notstand in Island erklärt, da Fagradalsfjall-Vulkan einen Ausbruch droht

Notstand in Island erklärt, da Fagradalsfjall-Vulkan einen Ausbruch droht
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Die isländischen Behörden haben wegen erhöhter seismischer Aktivität auf der Reykjanes-Halbinsel den Notstand ausgerufen, was auf einen möglichen Ausbruch des Fagradalsfjall-Vulkans hindeutet. Es wurden Evakuierungen durchgeführt, die Tausende von Bewohnern betreffen. Obwohl der internationale Flughafen Keflavik geöffnet bleibt, bestehen Bedenken über die Auswirkungen auf den Luftverkehr, wenn ein Ausbruch eintritt.

Der Flugverkehrsalarm wurde auf Orange erhöht, was auf ein erhöhtes Risiko hinweist. Die Flüge sind derzeit nicht beeinträchtigt, aber die Behörden überwachen die Situation genau, wobei die Fluggesellschaften bereit sind, den Passagieren Updates zu geben, wenn sich die Bedingungen ändern.

Reisehinweis: Island droht ein möglicher Vulkanausbruch - Aktualisierungen vom britischen Außenministerium

Das britische Außenministerium hat seinen Reisehinweis für Island aktualisiert und weist auf ein erhöhtes Risiko eines Vulkanausbruchs auf der Reykjanes-Halbinsel hin. Obwohl keine “No-Go”-Warnung ausgesprochen wurde, werden Besucher aufgefordert, die Stadt Grindavík zu meiden und den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen. Die Blaue Lagune, eine wichtige Touristenattraktion, hat aufgrund geologischer Unruhen vorübergehend geschlossen. Die Reiseversicherungsdeckung kann beeinträchtigt sein, und Reisende werden aufgefordert, die Einzelheiten der Richtlinien zu überprüfen. Trotz der Hinweise operieren Fluggesellschaften und Reiseunternehmen wie gewohnt. Auch das irische Außenministerium rät zur Vorsicht in den betroffenen Gebieten.

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